Hilfe und Beratung

Sucht

Dienst Suchtberatung

PSB

Team der Psychosozialen Beratungs- und Behandlungsstelle
für Suchtkranke und deren Angehörige

 

Angebote

Beratung von Suchtkranken und ihren Angehörigen

Wir beraten, behandeln, unterstützen und bieten niederschwellige Hilfen für Suchtkranke und Angehörige an.
Die qualifizierten Fachkräfte behandeln Ihr Anliegen vertraulich, sie unterliegen der Schweigepflicht. Sie können unsere Beratung in Anspruch nehmen, wenn legale Drogen wie Alkohol, Medikamente, Tabak, Essstörungen oder verhaltensbedingte Süchte wie Spiel- und Kaufsucht zum Problem geworden sind. Auch Freundinnen/Freunde und Kolleginnen/Kollegen beraten und begleiten wir und bieten entsprechende Hilfe an.

Die Suchtberatung ist fester Bestandteil des Suchttherapiezentrums Ulm. Weitere Anbieter im Suchttherapiezentrum an der Wilhelmstraße 22 in Ulm sind die Zieglerschen/Tagesrehabilitation Ulm, sowie die Tagesklinik Ulm der Zentren für Psychiatrie Südwürttemberg.

Hinzu kommen verschiedene Selbsthilfegruppen, der Kreuzbund Ulm sowie der Freundeskreis Ulm.

Die Psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstelle für Suchtkranke und deren Angehörige wird in Kooperation mit dem Evangelischen Diakonieverband Ehingen-Ulm angeboten.

Ambulante Therapie und Rehabilitation

Die ambulante Therapie und Rehabilitation ist ein Angebot für Betroffene, die im eigenen Lebensumfeld bleiben möchten und weiterhin ihrer Arbeit oder Beschäftigung nachgehen wollen. Ihre berufliche, soziale und auch gesellschaftliche Integration soll erhalten oder verbessert werden. Zudem geht es darum, Ihr eigenverantwortliches Handeln zu stärken und einen stabilen Selbstwert zu erlangen.

Sie können an Einzel- und Gruppensitzungen teilnehmen. Bei Bedarf können wir Ihre Angehörigen in die Behandlung einbinden. Alle Gespräche sind vertraulich und unterliegen der Schweigepflicht.

Das Ziel einer solchen Behandlung ist die nachhaltige Abstinenz von Suchtmitteln. Es soll gelingen, aktuell belastende Lebensumstände zu verbessern die Rückfallgefahren zu minimieren. Ob die Behandlung das Richtige für Sie ist, klären wir in einem Vorgespräch.

Nachsorge nach einer Suchttherapie

Nach der Entlassung aus einer Suchtherapie möchten wir Sie dabei unterstützen, die dort gemachten Fortschritte und abstinente Lebensweise fortzusetzen. Die Finanzierung der Nachsorge übernimmt Ihr Kostenträger.
Wir unterstützen Sie, im Alltag wieder Fuß zu fassen und Ihre Behandlungserfolge zu verstetigen. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen, eine Selbsthilfegruppe zu besuchen. Alle Gespräche sind vertraulich und unterliegen der Schweigepflicht.

Pathologische Glücksspielsucht

Pathologische Glücksspielspielsucht

Die Psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstelle für Suchtkranke und Angehörige schult Mitarbeitende aus Spielhallen nach dem Landesglücksspielgesetz Baden Württemberg. Wir arbeiten mit dem Curriculum für Glücksspielanbieter. Die Schulung dauert 2 Tage. Alle 3 Jahre findet die Wiederholungsschulung an 1 Tag statt.

Suchtprävention in Verwaltung und sozialen Einrichtungen

Suchtprävention in Verwaltungen und sozialen Einrichtungen - Suchtprobleme am Arbeitsplatz 

Die Psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstelle für Suchtkranke und Angehörige bietet Schulungen für Führungskräfte auf allen Leitungsebenen an. In diesen Schulungen entwickeln Führungskräfte Kompetenzen und Sicherheiten im Umgang mit suchtgefährdeten und suchtkranken Beschäftigten. Vorgesetzte lernen, Auffälligkeiten frühzeitig wahrzunehmen, richtig einzuschätzen und konsequent zu handeln. Es geht dabei um die Auseinandersetzung im Spannungsfeld des empathischen Verständnisses für die erkrankten Mitarbeitenden und die berechtigten Forderungen des Unternehmens.

Wir beraten bei der Erstellung von Betriebsvereinbarungen und führen Präventionsveranstaltungen für Mitarbeitende zum Thema "Phänomen Sucht" durch.